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Eine '''Weihnachtskrippe''' ist eine Darstellung der Geburt Christi aus der Weihnachtsgeschichte oder anderer Szenen aus dem Leben Jesu Christi, meist durch Figuren in einer Modelllandschaft Betlehems. Die Weihnachtskrippen verbinden die Bilderwelt der Adventszeit mit dem Dreikönigsfest.

Die heutigen Weihnachtskrippen gehen bereits auf das Frühchristentum zurück, doch zeigten die Darstellungen der ersten Jahrhunderte nur das Jesuskind (nach dem Lukasevangelium in der Futterkrippe liegend) mit den zwei Tieren Ochse und Esel. Die Figur der Maria kam erst im Mittelalter dazu (lt. einer Mitteilung des Wiener Diözesanmuseums), der Hl. Josef sogar noch später.

Hingegen gab es um 500 bereits ''bildliche'' Darstellungen, wo die ?drei Weisen? ihre Geschenke dem Gotteskind darbringen. Belegt ist dies sowohl durch das Mosaik in Sant'Apollinare Nuovo in Ravenna als auch in Santa Maria Maggiore in Rom.

Biblische Grundlage

Die Evangelisten Matthäus und Lukas stellen ihrer Darstellung des Lebens Jesu eine Vorgeschichte voraus, die Grundlage für die Krippendarstellungen ist.

Die Einzelheiten der Erzählung weichen in den beiden Evangelien jedoch grundlegend voneinander ab. Die meisten Krippendarstellungen kombinieren beide Darstellungen, wenn sie nacheinander die Hirten (nach Lukas) und die Sterndeuter, Magier, Weisen oder ?drei Könige? (nach Matthäus) auftreten lassen.

Im Matthäusevangelium wird die Geburt Jesu eher beiläufig und ohne Ortsangabe erwähnt. Der geläufigere Text steht im Lukasevangelium:

''So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.''

Der Ablauf der Darstellung ist in den beiden Evangelienschriften wie folgt:

Lukas 1, 2

  1. Verkündigung der Geburt von Johannes dem Täufer an Zacharias und Empfängnis durch Elisabeth
  2. Verkündigung der Geburt Jesu an Maria
  3. Treffen von Maria und Elisabeth (?Mariä Heimsuchung?)
  4. Geburt, Beschneidung und Aufwachsen Johannes des Täufers
  5. Geburt Jesu
  6. Engelerscheinung bei den Hirten
  7. Besuch der Hirten an der Krippe
  8. Darstellung Jesu im Tempel von Jerusalem, Beschneidung Jesu und Zeugnis von Simeon und Hanna
  9. Wallfahrt des zwölfjährigen Jesus mit seinen Eltern nach Jerusalem

Matthäus 1, 2

  1. Stammbaum Jesu
  2. Ankündigung der Geburt Jesu an Josef, Geburt Jesu und Namengebung durch Josef
  3. Huldigung der Sterndeuter
  4. Flucht des Josef mit Maria und dem Kind nach Ägypten
  5. Kindermord des Herodes in Betlehem
  6. Rückkehr aus Ägypten nach Nazaret

In beiden Evangelien folgt jeweils im 3. Kapitel das Auftreten Johannes des Täufers und die Taufe Jesu im Jordan.

Die ?Krippe? (''praesepium'') und die Herbergssuche

 (.
 

Im Deutschen steht ''Krippe'' heute als pars pro toto für die ganze Weihnachtskrippe.

Das ?Liegen in einer Krippe? scheint im Lukastext eine herausgehobene Bedeutung zu haben, weil dies in der Szene der Verkündigung an die Hirten als angesehen wird. In den Evangelien werden Ochse und Esel allerdings nicht erwähnt.

In der Mitteilung des Lukas, dass das neugeborene Kind in eine Krippe gelegt werden musste, ''?weil in der Herberge kein Platz für sie war?'', klingt das theologische Motiv der der Menschen, von seiner Geburt bis zu seiner Hinrichtung am Kreuz.

Geschichte

Als Begründer der sinnfälligen Darstellung des Weihnachtsgeschehens gilt Franz von Assisi, der 1223 in Greccio anstelle einer Predigt mit lebenden Tieren und Menschen das Weihnachtsgeschehen nachstellte. Damit steht möglicherweise das in Frauenklöstern des 13. und 14. Jahrhundert verbreitete ''Christkindlwiegen'' in Verbindung.

Zwar ist im Weihnachtsevangelium nicht von der Armut der Heiligen Familie zu lesen, doch die Bibelstelle, nach der das Kind an einen Platz gelegt wurde, der sonst für das Futter der Tiere vorgesehen ist, wurde dementsprechend interpretiert. So mutmaßte man, dass Jesus nicht eines gehobenen Standes, sondern einer aus dem einfachen Volk war. Dementsprechend realitätsnah waren bereits spätmittelalterliche figürliche Darstellungen von der Geburt Christi, so zu sehen in der spätromanischen Burgkapelle in Hocheppan bei Bozen um 1200. Eine möglicherweise kontinuierliche Weiterentwicklung bis hin zur heute bekannten Weihnachtskrippe wurde durch die Reformation unterbrochen. Bestärkt durch das Konzil von Trient (1545-1563) versuchten die Orden der Jesuiten, Serviten und Franziskaner, die Inhalte der Bibel durch szenenhafte Darstellungen neu zu beleben. Vor allem Weihnachten sowie die Passion zu Ostern wurden solchermaßen näher gebracht. Kästchen mit biblischen Darstellungen wurden in Kirchen aufgestellt und wurden auch in adligen Kreisen bald populär.

Die 1562 von Jesuiten in Prag aufgestellte Weihnachtsdarstellung gilt heute allgemein als erste Nennung einer Krippe im heutigen Sinn. In den folgenden Jahren wurde in Kirchen das Aufstellen von Krippen zur Weihnachtszeit fast zur Prestigesache. Nach dem Vorbild der 1607 in München aufgestellten Krippe errichtete man etwa 1608 in Innsbruck und 1609 in Hall eine solche. Seit dem Jahr 1615 ist eine Weihnachtskrippe im Benediktinerinnenkloster Nonnberg in Salzburg belegt.

Zu den berühmtesten Krippen zählen bis heute die Neapolitanischen Krippen, deren charakterstarke Köpfe an die Masken der italienischen Commedia dell'arte erinnern. Die Szene der Geburt Christi wird dort oft in äußerst aufwendige und detailreiche Straßen- und Marktszenen eingebettet, so dass die Darstellung der Geburt oft nur noch Nebensache scheint. Im Barock wurden auch in Österreich und Süddeutschland (Bayern, Schwaben, Allgäu) viele Krippen nach neapolitanischem Vorbild geschaffen.

Unter Kaiserin Maria Theresia und Joseph II. wurden Weihnachtskrippen durch mehrere Verbote aus den öffentlichen Gebäuden, also vor allem aus den Kirchen, verbannt. Ein ähnliches Verbot erließ Erzbischof Hieronymus Franz Josef von Colloredo-Mannsfeld am 22. November 1784 für das Fürstbistum Salzburg. Dadurch erhielten die Weihnachtskrippen Einzug in den privaten Bereich. Dies blieb, auch nachdem die Verbote aufgehoben wurden.

Bevor im 19. Jahrhundert der Christbaum allgemeine Verbreitung fand, stand die Krippe im Mittelpunkt der katholischen familiären Weihnachtsfeier. Im evangelischen Deutschland wurde die Weihnachtskrippe besonders durch das Wirken von Gustav Wilhelm Jahn verbreitet, der Krippenfiguren durch die Insassen der Züllchower Anstalten herstellen ließ.

Hauskrippen sind noch heute fester Bestandteil des häuslichen Weihnachtsschmucks und werden in allen erdenklichen künstlerischen Stilen und Materialien gefertigt.

Zeitraum der Aufstellung der Krippe

Die Krippe wird zum Weihnachtsfest aufgestellt. Mancherorts beginnt die Aufstellung mit einzelnen Figuren und Szenen bereits zu Beginn der Adventszeit. Am 24. Dezember wird das Vollbild mit dem Christuskind in der Krippe präsentiert, bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar) kommen die drei Weisen hinzu. Die Krippe bleibt bis zum Ende der Weihnachtszeit stehen. Diese reichte bis 1970 zum Fest ?Maria Lichtmess? (2. Februar), heute bis zum Sonntag nach dem Fest der Erscheinung des Herrn. Daher ist das Ende der Krippenzeit heute uneinheitlich.

Typische Krippenfiguren

Typische Figuren in Weihnachtskrippen sind:
  • Jesus als Kind in einer Krippe (Praesepe)
  • Maria, Mutter Jesu; Darstellung als thronende Madonna möglich
  • Josef, ?gesetzlicher Vater? Jesu , meist als alter Mann dargestellt, um die Jungfräulichkeit der Maria zu betonen
  • gedeutet, die aus Juden (Volk Gottes) und Heiden (alle anderen Völker) gebildet sei. Dem Trienter Konzil (1545-1563) gelang es später nicht, sie um der ?Wahrheit? der Bibel willen von der Krippe zu verbannen.
  • Hirten und Schafe (meist mit Hütehund)
  • Drei Weise aus dem Morgenland (Caspar, Melchior, Balthasar) mit Geschenken (Gold, Weihrauch, Myrrhe), oft mit Kamel oder Elefant. Hierzu ist allerdings zu sagen, dass in der Bibel eigentlich nur von ?Weisen?, griechisch magoi (ursprüngl. Persische Priesterkaste, auch Weise, Berater des Königs, Astronomen oder Magier) die Rede ist. Es tauchen weder Namen auf, noch ist ihre Zahl vermerkt. Die Bibel spricht nicht von Königen.
  • Verkündigungsengel (teilweise mit Gloria-Spruchband in den Händen dargestellt)

''Siehe auch:'' Caganer (traditionelle katalanische Krippenfigur)

Typen von Krippen

Krippen können nach verschiedenen Merkmalen unterschieden werden:

Aufstellungsort

  • Kirchenkrippen
  • Hauskrippen
  • Freikrippen

Äußere Gestaltung

  • Stallkrippen
  • Höhlenkrippen
  • Tempelkrippen
  • Landschaftskrippen
  • Kastenkrippen (die Krippe ist in eine Kiste eingebaut)
  • Bretterkrippen (bühnenartiger Aufbau mit Suffitten)
  • Dreieck-Eckkrippen
  • Rundkrippen
  • Drehkrippen
  • Reliefkrippen
  • Mechanische Krippen
  • Miniaturkrippen
  • Großkrippen

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Datei:Mechanische Krippe - Christkindl.jpg|Mechanische Krippe (1899 - 1939) mit fast 300 beweglichen Figuren (Karl Klauda), Christkindl
Datei: Pöttmesser Krippe Christkindl.jpg|Großkrippe (ab 1950) auf 58 m² mit 778 Figuren (Ferdinand Pöttmesser), Christkindl</gallery>

Schauplatz

  • Orientalische Krippen: stellen das Geschehen in einem dem Heiligen Land nachempfundenen Umfeld dar
  • Heimatkrippen: stellen das Geschehen in einem Umfeld mit typischen Merkmalen der Heimat des Herstellers oder Betrachters dar (z.?B. alpenländische Schneekrippe mit Winterlandschaft)
  • Milieukrippen: zeigen das Geschehen in einem spezifischen Ambiente mit Personen und "Typen" des sozialen Umfeldes, z.B. mehrfach in Kölner Kirchen
  • Naturkrippen: stellen das Geschehen in einem nicht lokalisierbaren natürlichen Umfeld dar
  • Krippen ohne Umfeld: bestehen nur aus Figuren

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Datei:Weihnachtskrippe Dickbauch.jpg|Orientalische Krippe
Datei:StWendelKrippeMissionshaus.jpg|Afrikanische Krippe (Missionshaus St. Wendel)
Datei:Presépio musgo.JPG|Portugiesische Krippe
Datei:Vils Tirol Krippe Ischgl.jpg|Alpenländische Heimatkrippe vor der Kulisse von Ischgl Anton Keller, Vils
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Material (Figuren)

  • Loammandl-Krippen (aus Lehm, mit Formen gefertigt, sind in Nassereith heimisch)
  • Krippenfiguren aus einer Schwarzmehl-Leimwasser-Masse ("Teig") (bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts gängiges Material in der Spielzeugfiguren-Herstellung, z.?B. in Thüringen, Sachsen und Oberfranken)
  • Santons (provenzalische Krippenfiguren aus Ton oder Terrakotta)
  • Terrakotta-Krippen
  • Geschnitzte Krippen (evtl. auch bekleidet)
  • Wachskrippen
  • Pappmaché-Krippen
  • Krippen mit Biblischen Erzählfiguren
  • Glaskrippen
  • Strohkrippen, Maisstrohkrippen
  • Blechkrippen
  • Metallkrippen (Silber, Bronze, Blei, Zinn)
  • Papierkrippen
  • Eis- und Schneekrippen
  • Steinkrippen

Material des Umfelds

  • Naturmaterialien (z.?B. Wurzelholz, Wurzeln, Baumschwamm, Moos, Rinden)
    • 1998 baute Gustel Hertling eine Wurzelholzkrippe, die als ?größte Naturwurzelkrippe der Welt? ins Guinness-Buch der Rekorde dieses Jahrgangs aufgenommen wurde; sie wird alljährlich in der Vorweihnachtszeit im Weihnachtsdorf Waldbreitbach in der katholischen Pfarrkirche errichtet und kann dort bis Anfang Februar besichtigt werden. 2006 schlug der Krippenbauer mit einer noch größeren Krippen-Gebirgslandschaft mit fließendem Wasser (8,50 m hoch auf 130 m² Grundfläche, permanent in der Ausstellungshalle) seinen eigenen Rekord.)
    • Die Wurzelkrippe Rheinbrohl in der Kirche St. Suitbertus wurde 1991 von der Krippenvereinigung ArsKrippana in Losheim als größte künstlerisch gestaltete Wurzelkrippe Europas ausgezeichnet.
  • Künstliche Materialien (z.B. Kunstharz, Papier)

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Datei:Ave Maria Weihnachtskrippe.jpg|Beispiel einer vorwiegend aus Naturmaterialien gebauten Krippe (Wallfahrtskirche Ave Maria)
Datei:Wurzelholzkrippe Waldbreitbach.JPG|Größte Wurzelholzkrippe der Welt (G. Hertling; Waldbreitbach)
Datei:Krippe Rb 2.jpg|Wurzelkrippe Rheinbrohl
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Dargestellte Szenen

  • Weihnachtskrippen
  • Fastenkrippen (Osterkrippen)
  • Jahreskrippen
  • Krippen mit anderen Darstellungen des Lebens Jesu

Die Darstellung von Christi Geburt, oft auch mit der Anbetung durch die drei Weisen aus dem Morgenland, ist die gängigste und bekannteste Krippenform. Andere Krippen zeigen weitere Bilder des Weihnachtsgeschehens (darunter die ''Verkündigung des Herrn'', die ''Herbergssuche'' Mariä und Josefs sowie die ''Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten''; originell auch Maria beim Windelwechseln in der Kölner Kapelle "Maria in den Trümmern"). Häufige Krippenszenen aus der Jugend Christi sind die Darbringung Christi im Tempel und das ''Hauses Nazareth'' mit Maria am Spinnrad und Jesus, der Josef in der Tischlerwerkstatt hilft. Besonders im Barock war die Darstellung der ''Hochzeit zu Kana'', des ersten Wunders Jesu, beliebt, da das Motiv mit einer Hochzeitsgesellschaft in prächtigen Gewändern und einer großen Festtafel besonders vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Seltener sind Szenen des Ostergeschehens wie der ''Einzug Christi in Jerusalem'', die ''Kreuzigung'' oder das ''Heilige Grab''.
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Datei:Gutenzell Krippe Flucht nach Aegypten.jpg|Flucht nach Ägypten (Szene der Krippe in Gutenzell)
Datei:Klosterlechfeld Jahreskrippe Einzug Jesus Jerusalem.jpg|Einzug Jesu in Jerusalem (Szene der Jahreskrippe in Klosterlechfeld)
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Anzahl der dargestellten Szenen

  • Simultankrippen: mehrere Darstellungen gleichzeitig
  • Wechselkrippen: verschiedene Szenen sind mit den gleichen Figuren möglich
  • Jahreskrippen: das gesamte Kirchenjahr kann dargestellt werden

Der Wechsel der Szenen gehört zum Wesen jeder Krippe - und sei es nur durch das Hinzustellen der Figuren der Weisen aus dem Morgenland am 6. Januar.

Art der Herstellung

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Datei:WeihnachtskrippeMell.jpg|Von Kindern in Einzelfertigung gebastelte Krippenfiguren
Datei:Krippenfigurenverkauf am Salzburger Weihnachtsmarkt.JPG|In Serie hergestellte Krippenfiguren
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Sonderformen

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Datei:Moderne_Weihnachtspyramide_mit_Krippe.jpg|Einstöckige Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge
Datei:Esslingen - Weihnachtskrippe.jpg|Beispiel einer lebenden Krippe (Esslinger Weihnachtsmarkt)
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Bekannte Krippenbauer

Der 'Krippenpater' Schneider

Der deutscher Franziskaner Siegfried Schneider OFM (1894-1935) wird wegen seiner Bedeutung für das Krippenapostolat im deutschen Sprachraum als ?Krippenpater? bezeichnet. Er verfasste in den 1920er/1930er Jahren neben Krippenspielen und -predigten zahlreiche Publikationen zur Krippen-Thematik, regte Ausstellungen sowie Zusammenschlüsse von Krippenfreunden im deutschen Sprachraum an. Dadurch machte er sich um die Erneuerung und Pflege der religiösen Krippenkunst verdient und formte zugleich maßgeblich die moderne Krippenbewegung.

Krippensammlungen und Krippenmuseen

Auswahl ganzjähriger Ausstellungen:

Siehe auch

Literatur

  • Rudolf Berliner: ''Denkmäler der Krippenkunst''. Augsburg, 1926/30
  • Gerhard Bogner: ''Das neue Krippenlexikon. Wissen - Symbolik - Glaube. Ein Handbuch für den Krippenfreund''. Fink, Lindenberg 2003 ISBN 3-89870-053-4
  • Christoph Daxelmüller, Jörg Paczkowski: ''Krippen aus aller Welt (Sammlung Christoph Daxelmüller) - Ausstellung im Hist. Museum für Stadt u. Grafschaft Wertheim 10.12.1981 - 6.1.1982.''. Wertheim, 1981. ISBN 3-921999-03-0
  • Christoph Daxelmüller: ''Krippen in Franken''. Würzburg, 1978. ISBN 3-429-00572-8
  • Wilhelm Döderlein: ''Alte Krippen''. München, 1960
  • Erich Egg, Herlinde Menardi: ''Das Tiroler Krippenbuch. Die Krippe von den Anfängen bis zur Gegenwart''. 2. Aufl. Tyrolia, Innsbruck, 2004 ISBN 3-7022-2604-4
  • Nina Gockerell, Walter Haberland:'' Krippen im Bayerischen Nationalmuseum'' (Kataloge des Bayerischen Nationalmuseums, Neue Folge, Band 1). München, Hirmer, 2005. ISBN 3-7774-2855-8
  • Erich Lidel: ''Die schwäbische Krippe'' (Beiträge zur Landeskunde von Schwaben, 5). Weißenhorn, 1987. ISBN 3-87437-148-4
  • Franz Grieshofer (Hrsg.):'' Krippen - Geschichte, Museen, Krippenfreunde''. Innsbruck, Frankfurt a. M., 1987
  • Helena Johnova: ''Volkstümliche Weihnachtskrippen''. Prag, 1967
  • Ursula Pfistermeister: ''Barockkrippen in Bayern''. Theiss, Stuttgart 1984 ISBN 3-8062-0398-9
  • Alfons Rudolph, Josef Anselm Adelmann von Adelmannsfelden: ''Schwäbische Barockkrippen''. Theiss, Stuttgart 1989. ISBN 3-8062-0815-8
  • Luciano Zeppegno: ''Krippen. Entstehung in Italien und Höhepunkt in Neapel - ein farbenfroher Überblick über die frühe Krippenkunst auf dem Weg zu uns''. München, 1970. ISBN 3-517-00187-2
  • ''Weihnachtskrippen im Sächsischen Erzgebirge'', Schriftenreihe ''Erzgebirgische Volkskunst'', hrsg. von der Berufsfachschule für Tourismus, Chemnitz, Bd. 10, Husum Verlag, Husum 1998, ISBN 978-3-88042-882-9

Einzelnachweise

Weblinks

| Teleskop-seite.de - Nützliche Informationen zum Teleskop.